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2 (1822)
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grofse Menge dieser Lager: sic sind reich genug,

um der Gegenstand wichtiger Baue zu seyn.

7) Wenn in den Koldenlhonscliiefcr die Blatterzusammengedrängt genug sind, dafs der Stein einwenig Consistenz hat, und er zu gleicher Zeit mil-de ist, so kann er in Form von Stiften zum Zeich-nen geschnitten werden. Dies ist der Zeichnen-s e h i e f e r.

8) Der Kohlenstoff häuft sielt Bisweilen in den

Thciien des Thonschiefer - Gebirges dergestalt an,dafs er darin Massen von Glanzkohlen (authracite)Bildet. Ich Bähe eine dergleichen in den Ueber-gangsthonschiefern des kleinen Set. Bernhardt,Bey dem Dorfe de la Thuile Beobachtet ; sieist gegen dreyfsig Mc'lres lang und zwey bisdrey Mctres dick , sie Brennt schwer und wirdBios zum Kalkbrennen gebraucht. Es giebt mehrereähnliche in dieser Gegend; sie verbreiten sich aufder Rückseite der Gebirge, welche nach Savoyenbin liegen; und llr. Brocbant hat sie in seinemMemoire über die Tarentaise beschrieben : der

Schiefer, welcher sie tnugiebt, stellt Abdrücke vonSchilf und ähnlichen Bilanzen dar. Auch zu demLebergangsthonschicfcr rechnen wir die Glanzkoh-len-Lager, welche llr. llericart de Thury in sehrgrofsen Höben in den Alpen der Dauphine beob-achtet bat, und welche dort in einem Schiefer- undSandstein (Grauwacken-) Gebirge mit Pflanzen-Abdiückcn sind, welches unmittelbar auf dem Ur-boden ruhet: ein der chemischen Analyse unter-

worfenes Stück dieser Glanzkohlen hat 97 pro CentKohlenstoff gegeben ; da der liest blos ein erdigerund eisenhaltiger Rückstand war, so kann man dar-aus schlicfsen, dafs die Glanzkohle eine reine Koli-