Druckschrift 
2 (1822)
Seite
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seinem Essai sur la geologie du nord de la France(Versuch über die Geologie des Nordens von Frank-reich"), unter die Uebcrgangs - Gebirge mehrereTliei-le der Gegend, die er beschrieb, und welche, .ausSchiefern, Quarz und Hornblendcgestcinen gebildet,reich an Metallen und bis zu der Zeit als jUrgebir-ge angesehen worden waren.

Allein so ausserordentlich auch diese Resultateder Beobachtung waren , so waren sic es doch vielvvenigex-, als die, welche die Hrn. von Buch, undHausmann von ihren Reisen in Norwegen milbrach-ten. Mit Verwunderung sahen wir den Granit selbst,und einen der schönsten und krystailinischsten aufdem Muschclkalkstein gelagert, Diese Thatsache,bis jetzt die einzige in ihrer Art, war so aufseror-dentlicli und den Ideen , welche das Studium derGebirge in uns erzeugt halte, dergestalt entgegen-gesetzt, dals man hatte eine neue Bestätigung der-selben wünschen können, ehe sie bestimmt ange-nommen wurde; allein sie war, in allen ihren De-tails, durch den geschicktesten der jetzigen Geogno-sten berichtet, und von einem sehr ausgezeichnetenMineralogen beseitigt worden. Es giebt also secon-daire Granite, und die Geognosie hat kein einzigeswesentliches Urgestein mehr,

Raum war diese Tliatsache bekannt gemacht,als eine grofse Anzahl anderer von allen Seiten ein-trafen, gleichsam um die Folgerung zu befestigen.Die Hrn. Brogniart und Omalius sahen in den Ge-genden von Cherbourg einen Syenit-Granit und so-gar einen wahren Granit, mit einem Thonschieferwechseln, welcher mit einem andern in geringerEntfernung gelegenen, und Pflanzen-Abdrücke, auchsogar Stücke von Entrochiten enthaltenden, iden-tisch zu seyn schien. Hr. von Raumer bezog durch