gröfsten Hang dazu haben, alle jene Gebirge von einer-ley Formation anzusehen. Ich kann diese Meinung nichttheilen , lind doch bin ich vielleicht der erste, wel-cher jene Verhältnisse gezeigt bar; sie bestehen in Fol-gendem. Am westlichen Ende der grofsen Alpen, amkleinen Set, Bernhardt, hat man schwarzen Thonschie-fer, welcher mit Kohlenstoff geschwängert ist, der sichsogar auf einigen Puncten in hinlänglicher Menge vor-gefunden hat, um Massen von Glanzkohle (Anthracita)zu verursachen, bey welchen man Abdrücke von Pflan-zen gefunden hat. Geht man weitc-r nach Ost, sonimmt die Kohle ab und verschwindet; das Korn derGesteine wird krystallinisclier, der Thonschiefer gehtin Glimmerschiefer über; allein dieser Uebergang ge-schiehet mehr in Schwingungen, als auf eine zusammen-hängende Weise (so wie fast alle geognostisclie Ueber-gänge Statt finden); und ich habe am groTscn St. Bern-hardt einen dieser Kohlen - Schiefer sich unter eineman den Glimmerschiefern liegenden Quarz - Schiefer ver-bergen sehen. Ich schlofs aus diesen Thatsacben; dafsdie K o h 1 e n - S c li i e f e r der Graier - Alpen (derkleitte St. Bernhardt) s i c h mit den Talksc hie fernder pe n n i nis c he no d e rg r o f s e n Alpen verbin-den und verzweigen; und der letzte geologischeSchlafs, den ich daraus zog, war der unmerklicheUebergang der Urgebirge in die Flötzgebirge J )■ Al-lein es folgt daraus nicht, und doch ist es die Folge-rung, welche man ans dieser Verzweigung ziehen wür-de, dafs die Urgebirge von derselben Formations - Classeoder Epoche, als die Flutz - Gebirge seyn würden. Ichwiederhole es, alle nicht vulcanische Gebirge verbindensich durch unmerkliche Uebcrgänge: ich habe miclt des-halb (im ersten Theile S. 345.) im Allgemeinen erklärt;und erkläre mich hier auf eilig besondere Art bey dergegenwärtigen Frage, Ehe die aus denen Gesteinen, wo-von wir in diesem Capitel geredet haben, zusammen-gesetzten Gebirge sich ganz abgelagert halten, fingendie organischen Wesen zu erscheinen au; und das, was
1) Constitution mineralogique du Departement de la Doire.Journal des Mine» Mai. 18 n.