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2 (1822)
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oder in kleine Klumpen gruppirl, bald in losenmul dem Amianlh ähnlichen Fasern. Hier ist derGyps wirklich zusammen setzender Tlieil des Ber-ges, es ist eine der Sehicliten, welche das Gebäudedesselben bilden. Nun macht dieses Gebirge einenTlieil der grofsen Alpen aus, welche sich vomMont-Blanc bis zum Mont-Rose erstrecken; es istvon derselben Beschaffenheit. ,,liier hat man also,,einen Gyps von derselben Formation, als jene hohenGebirge, welche immer als Urgebirge angesehenworden sind, das heilst, vor dem Dascyn organi-scher Wesen und welche alles noch als solche an-zeigt *).

Ich beharre bey diesem Schlufs, indem ich beydem Worte noch stehen bleibe. Vielleicht wer-den einstens neue Entdeckungen uns lehren, dafsalle grofsen Alpen auf Muschelkalksteinen oder aufSchiefern mit Pflanzen-Abdrücken ruhen; dannwerden sie mit dem Gyps bey Cogne, in die CJasscder TJebergangs - Gebirge übergehen: allein indem

ich eine solche Entdeckung, welche übrigens durchnichts geahnet wird, erwarte, will ich sie in derClasse lassen, in welche sie durch Saussure's Beob-achtungen, und durch die von so vielen Naturfor-schern, welche diese Gegenden durchrcil'sl und anihren Grundflächen nichts gesehen haben, welchesSpuren von organischen Wesen anzeigte, gesetztworden sind.

Ich weifs, dafs Geognosten von einem übrigens sehr aus-gezeichneten Verdienste, durch einige au der Berührungder grot-en Alpen mit den Flötz- (Uebergangs -) Gebir-gen Savoyens beobachtete Verhältnisse bewegt, den

O Journal des Mines. tom. XXII.