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2 (1822)
Seite
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Allein als Hr. Brochand vor einigen Jahren andie Orte ging, und so viel es die Localiliilcn er-laubten, die Einrichtung des Gebirges und der La-ger des Schiefers sowohl, als des Gypscs untersuch-te, zog er die Gleichzeitigkeit ihrer Formation inZweifel; und in einem, so wüe alle Schriften diesesgelehrten Professors, durch Weisheit und Beschei-denheit, die Apanagen des wahren Wissens, merk-würdigen Memoire, hat er diesen Gyps als spätereFormation angesehen. Er hat zugleich die Umstän-de der Lagerung von mehrern andern Gypsen derAlpen studirt, und glaubt, keinen gesehen zu ha-ben ,' welcher nicht mit Grunde als den Urgebirgenfremd zu betrachten sey.

Er hat sogar diese Folgerung auf einen in demTliale von Aosla, über dem Dorfe Cogne, gelege-nen Gyps, erstreckt, dessen Lagerung ich im Jahre1807 bekannt machte T ). Ich zeichne die vorzüg-lichsten Thalsachen wieder auf. Das Gebirge, wo-rin er sich vorfindet, gehört zur Formation desTalkschiefers, welcher den Boden dieses Thaies aus-nia eilt; es ist dasjenige, welches das grofse Serpen-tin-Lager enthält, in welchem die ungeheure Mas-se Magneteisenstein ist, welchen wir (§. 2 14 ) er-wähnt haben. Der obere Theil des Berges ist voneinem Glimmer- oder Talkschiefer, der sehr vielKalkstein enthält, gebildet, und auf seinem Gipfel,in ohngefähr 5 o 6 o Metres Höhe, zwischen seinenLagen, befindet sich eine kleine ohngefähr ein iVietredicke, und auf die deutlichste Art eingeschalteteGyps - Schicht; das Mineral ist schön w r eils, feinkör-nig, enthält viel Talk bald in isolirten Schüppchen,

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1) Journal des Mines, tom, XXII.