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2 (1822)
Seite
171
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Metallflihrung.

§. 2.26. Die Kalkstein - Lager sind mit denGängen der Gebirge durchsetzt, in welchen sie sichbefinden; und manche von ihnen besonders ent-halten Fossilien, bisweilen in genügsamer Menge,um bauwürdig zu seyn: so bricht man in Sachsen

bey Schw arzenberg Biey in einem Kalkstein - La-ger; so hat man in Schlesien, bey Reiehensieiu,Baue auf Arsenik- und Gold-Kies in einem fJr-knlkstein; so ist in Schweden, die Weifsgültiger-Grnbe ( mine de Plomb argentifere) bey Sala, ineinem solchen Gestein. So findet sich auch mittenin einem körnigen und sehr wahrscheinlich Ur-Kalkslein, in dem Lande Foix, das Lager, oderdie abgeplattete Säule von llotheisenstein (fer hy-drale) der Gegenstand der berühmten Baue vonRande. Zu Planaval, in dem Lande Aoste, enthältein grofses Lager solchen Kalksteins, welches in ei-nem Glimmerschiefer enthalten ist und sechs biszehn Metres mächtig ist, Adern und Massen vonMagneteisenstein.

Verbreitung,

§. 227. Es giebt w 7 enig Urgcbirge von einerbeträchtlichen Verbreitung, in welchen man nichtGebirgs - Lager und sogar Massen von Kalksteinautrilft. ln dieser letztem Gestalt findet er sich inDalmatien, in Griechenland, in dein Archipel, vonwo mau den berühmten Marmor von Pa ros bezieht.

Diese Gebirge enthalten bisweilen Grotten, sowie die bey Antiparos. Ich habe zwey dergleichenziemlich geräumige in dem Lager von körnigenKalkstein, welches des Montague noire (schwarzeGebirge) in Languedoc schliefst, gesellen, von wel-chem Lager wir unlängst (§. 22 5 ) gesprochen heben.