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Schichtung.
§, 22 5 . IJcr körnige und ganz reine Urkalk-stein scheint, wenigstens im Allgemeinen, nicht ge-schichtet zu seyn, und die Beyspiele vom Gegen-theil sind ziemlich selten. Ich habe ein dergleichensehr merkwürdiges am Ende des Montagne noire(schwarzen Gebirges) in Languedoc gesehen: ein
Kalkstein-Felsen, welcher die kleine Stadt Sorezebeherrscht, und eineu Theil, eines mehr als hun-dert Metres mächtigen Lagers in einem Glimmer-schiefer ausmacht, ist ganz in kleine PlaUCli gc-theilt, welche nur einige Zoll Dicke haben; unddiese Absonderung war mit der Fläche des Lagersgenau parallel, man kann daran eine wahre Schich-tung nicht erkennen *).
Was die Glimmer enthaltenden Kalksteine be-trifft, und welche folglich eine schiefrige Structurhaben, so sind selbige auf die deutlichste Art ge-schichtet; so ist es schwer, eine besser characleri-sirte und regclmäfsigere Schichtung als diejenige zusehen, welche die Gebirge des kleinen Set. Beru-"liardt, bis am Pre- Saint -Didier darstellen,
l) Das was wir von dem körnigen Kalksteine sagen, istebenfalls auch auf die Granitartigen Gesteine oder wah-ren Granite anzuwenden. Ob sie nun schon im Allge-meinen nicht geschichtet sind, so giebt es doch zwarseltene Fälle, wo sie sich als solche darstellen: zum
Beyspiel, Hr. von Humboldt hat in America zwischenNuova - Valencia und Porto - Cabello Granit gesehen,welcher in seiner ganzen Masse auf die ausgezeichne-teste Art in Schichten abgesondert war.