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2 (1822)
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Die Quarzfclscn, besonders wenn sie von ei-nem beträchtlichen Umfange sind, zeigen sieh häu-fig ohne ein fremdes Mineral; allein öfters auchenthalten sie Glimmersclnippchcn , welche ihnenbisweilen eine blättrige Textur geben, und wenn siean Menge znnchmen, sie im Greisen und sogar imGlimmerschiefer übergehen lassen, so wie wir (§. 177)gesagt haben. Einige Quarz - Massen enthalten auchKörner von Feldspath, Schörl etc.

Was die metallischen Substanzen betrifft, wel-che in den Quarzen der Gänge und Lager so häu-fig sind, so sind selbige in den Massen der Gebir-ge selten und ich keime kein Beyspiel eines Bauesin einem solchen Gesteine.,

Lagerung.

§. 219. Wir haben die Granite, Gneise, Glim-merschiefer und Thonschiefer Quarz-Lager ent-halten sehen ; allein in den beyden letztem Gestei-nen befinden sie sich in beträchtlicherer Menge*;und fast alle beobachteten grofsen Quarz - Massenscheinen den Glimmer- und Thonschiefergebirgenuntergeordnet zu seyn. Dies ist, scheint mir, inder mittlern Epoche, dafs der Quarz in Lqgcrnund Gesteinen vorherrscht.

Zersetzung.

. 220. Diese, obsclion sehr zerklüfteten Ge-steine, sind doch diejenigen, welche der zersetzen-den und zerstörenden Wirkung der Elemente ammeisten widerstehen: dies ist die Ursache der zahl-reichen Quarz-Gipfel und Kämme, die man in denGebirgen sichet; dies ist auch die Ursache jenerMenge von Geschieben dieses Minerals, welche manin den Flußbetten, in den aufgeschlammten Ge-