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2 (1822)
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zu seyn gesell innen *). Der Serpentin nimmt auchkeine rcgelmäfsige Gestall an. und sleiJt lauterKlüfte dar, welche ihn in sehr unregehnüfsige liloIc-ke absondern.

Zersetzung.

§. 2i4. Wenn diese Blöcke durch die zerscz-zende Wirkung der Atmosphäre angegriffen werden,so nimmt ihre Oberfläche durch eine Nachgiebig-keit des Gefüges ein erdiges Ansehen an. und wirdhliulig rostfarbig: welches von dem Lebergange

des Eisen - Protoxyd in das leisen. - Hydrat her-rührt.

Der Serpentin widersteht übrigens der Zersez-zung ziemlich gut, und viel mehr als die Gneise,Glimmerschiefer, Thonschieler etc. in denen er sichgewöhnlich vordndet: daher kommt ein Theil derFelsen und Hörner, die mau mitten in dem durch(iiese Gesteine gebildeten Gebirge, besonders intleu Alpen siebet: die beträchtlichste der Pyrami-

den, welche sich auf dem Joche dieser Gebirge er-heben, der Mont-Genin, ist zum Theil darausgebildet, und macht den Gipfel der, Breithorn ge-nannten, grofsen Nadel aus, deren Höhe 4ooo Me-tres über dem Meere belrägt.

So wie alle talkerdige Gesteine, ist der Ser-pentin wenig zur Vegetation geeignet. Die Gebirge,

I) Beschreibung ries Fichtelgebirges, i Band,S. 144. Die gelehrten Verfasser dieser Beschreibungsagen auch, dafs der Granit des Fich teilte rgs ge-schichtet und in Schichten von 2 bis 8 Fnl's Dicke ist.Würde diese Schichtung nicht eine blofse Absonderungin Plauen, so wie diejenige seyn, welche die Granit-Felsen des Grcifensteins (§. 96), darslellen?