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Aus (lern eben Gesagten folgt, dafs in denAlpen der Granit, der Gneis, Glimmer - oderTalkscbiefer, und folglich auch der Serpentin zueiner und derselben Formalion gehören, und siedort, im Allgemeinen genommen, von demselbenAlter sind.
Wenn in den Talkscbiefer - Schichten, welchedicht werden, der Feldspath und Quarz in beträcht-licher Menge sind, so wird der' Serpentin an Härtezunehmen und sieh dem grünen Eurit und .bis-weilen sogar dem Hornstein nähern.
Enthielte der Talk sehr viel Eisen, dafs er iinZustande des Chlorits wäre, so verliert der Serpen-tin, welchen er verursachl, einen seiner gewöhnli-chen Charactere, und wird schmelzbar.
Dieses Gestein hat auch viel Aehnlichkeit mitden Hornblendegestcinen, und besonders mit demgemeinen Aphanit (Grünslein); sie Leiinden sieltziemlich oft beysammen, und ihre Aehnlichkeitverleitet bisweilen, sie zu verwechseln. Jedoch slelltder Serpentin einen weicher allzufühlenden Staubdar, und ist schwieriger zu schmelzen: allein e.s
können sich Zwischenglieder finden, -welche manoft in Verlegenheit seyn wird, auf tlas eiue oderandere dieser Gesteine zu beziehen.
Schichtung.
§. 230. Werner kennt keinen geschichtetenSerpentin; aller derjenige, welchen ich Gelegen-heit hatte, zu beobachten, ist es nicht, und nachdem, was ich über seine Beschaffenheit gesagt habe,glaube ich behaupten zu können, dafs er es imAllgemeinen nicht ist. Jedoch hat es der desFiehtelberges den Hrn. Goldfufs und Bischof