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pen: ich habe Gelegenheit gehallt, dort eine grofseAnzahl dergleichen Massen und Lager zu sehen; ei-nige hatten* mehr als eine Meile Verbreitung undmehr als zweyhundert Melres Dicke: es waren Bän-ke in den Talk - oder Glimmerschiefer - Gebirge,welches die Hauptmasse der grofsen Alpen aus-macht.
Die integrirenden Stoffe dieses Talkschiefers sind derQuarz, der Talk und ein wenig Feldspath. Das Ver-iiähnifs zwisclien diesen Substanzen erleidet von einemLager zum andern eben so plötzliche, als abweichendeVeränderungen ; bisweilen wird dev Feldspath häufiger,als die andern Grundstoffe und man hat Gneise und so-gar Granite; sonst ist der Quarz herrschend, und esentstehen daraus Massen, worin dieses Mineral siehfast rein vorfiudet, noch öfters behält der Talk dieOberhand und erzeugt Talk oder Chlorit - Lager. W enndie verschiedenen Substanzen, welche in ihre Zusam-mensetzung cingehen , in so kleinen Thcilen sind., dafssie nicht von einander unterschieden werden können,oder wenn ihre verschiedenen zusammensetzenden Tlieiledev Wirkung der Tlieilchen - Anziehung, welche sieantrieb, verschiedene Mineralien zu bilden, nicht ge-horchend, mit den andern verschmolzen bleiben, soentsteht daraus eine dichte Masse, welche der Serpentinist. Also ist in den Gebirgen , von welchen wir spre-chen, das letztere Gestein ein blofser Talkschiefer, inwelchem der Talk vorherrscht, und dessen Grundstoffein einander verschmolzen sind. Je häufiger der Talk,in dem Schiefer gewesen seyn würde, desto weicherwird sich der Serpentin aufulilen, und um so mehrsich dem Speckstein nähern; er wird ganz in dies Mi-neral übergehen, wenn er nur. die zusammensetzendenGrundstoffe des Talkes enthält. Ich habe eine grofseAnzahl Gelegenheiten gehabt , diesen Uebergang derTalk-Lager in den Serpentin, dieses in den Speck-stein, und des letztem in den Blättertalk (gemeinenTalk) zu beobachten: auch, glaube ich es als eine be-
stimmte Thatsaolie geben zu können.