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2 (1822)
Seite
152
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I 52

Lager.

Was die Lager anderer mineralischen Massenbetrifft, so kenne ich in dem Serpentin keine; denKalkstein, welcher sich sehr oft mit ihm vermengtfindet und den Euphotid ausgenommen, welcherihm untergeordnet scheint.

Alter und Lagerung.

§. 212. Werner hat in Sachsen zwey Serpen-tine von verschiedener Epoche beobachtet.

Der erstcre, welcher derjenige ist, wo dieseSubstanz sicli mit dem Kalkstein vermengt findet,bildet Lager in den Gneis- und Glimmerschiefer-Gebirgen; er ist folglich von demselben Alter alsdiese Gesteine. Man bezieht auf ihn den verdeantico und den verde di Susa , welche blos Gemen-ge von äufserst feinkörnigem Serpentin und weiisemKalksteine sind.

Die zweyte Formation, sagt Werner, ist weitverhreileter als die erstcre; sie findet sich LeyZöblilz in Sachsen vor, sic füllt da eine Art von.Mulde aus, welche zwey Meilen (licues) lang und.eine Meile breit ist; sie ruhet da auf dem Gneise;allein ihre Auflagerungs - Fläche ist der Schichtungdes letztem Gesteins nicht parallel, welches einespätere Formation anzeigt. TJebrigcns fügt Wernerhinzu, dais er keine hinlängliche Anzahl Beobach-tungen über diese Formation gesammelt habe, umihr Alter, in Bezug auf die andern Massen, welchein die Zusammensetzung des Erzgebirges einge-ben, zu bestimmen.

Der Serpentin findet sich hauptsächlich in denGebirgen vor, wo die Talk - Stolle häufig sind.Auch findet er sich in grofscr Menge in den Al-