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2 (1822)
Seite
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Ich werde in einige Details iiher dieses Gesteinentgehen, welches Ins jetzt eins der schwierigstenzu erkennen und zu unterscheiden gewesen ist, undnoch lange seyn wird.

A p Ii a n i t,

§. 206. Nachdem, was wdr so eben gesagt ha-ben, ist der Aphanit ein zusammenge-setztes Gestein, aber von gleichartigemAnsehen, in welchem die Hornblendeder herrschende oder ch ara c t erisli sch c'Grundstoff ist. Es stellt sich als ein schwärz-lich grüner, zu sclnvarzcu Glase schmel-zender, halbharlcr und mattbriiehig erStein dar. Seine Haupt-Varietäten werden seyn :

1) der dichte, mit muscliligem und glattemBruche; er ist seilen und bildet die Basis einigerschwarzen Porphyre:

2) der gemeine (der Grünstein mit nichtzu unterscheidenden Theilen); sein Bruch ist rnatl-und grobkörnig, seine Farbe grün:

5 ) der erdige; mit noch gröfserm Korne, wiedie vorige und weniger fest; dies ist die Basis meh-rerer Mandelsteinc:

4) der schiefrige.

Der Aphanit hat grofse Verhältnisse mit demEurit, er geht in selbigen eben so über, w r ie derGranit oder Syenit in den körnigen Grünstein über-geht, er unterscheidet sieh davon, hauptsächlichdurch seine dunklere Farbe, wenigstens in. Bezugauf das vorm Löthrolire erhaltene Glas, durch seinegeringere Härte, und ein wenig mehr Schwere.Anderer Seits hat er auch viel Aehulichkeit mitdem Basalt oder gewissen dichten Dolcriten, l>is-tveilen sogar gleicht er selbigen ganz durch seine