Tlieil. Aufser diesen beyden Mineralien, findetman in selbigem ziemlich oft Glimmerlliucrcbenund einige Quarz-Körner. Er enthält auch, so wiealle Hornblcndegesleine last immer, eine mehr oderweniger beträchtliche Menge eisenhaltiger Kiese, ineingestreuten kleinen Körnern: diese bemerkens-
werthe Thatsaclie wird, als eins der Kennzeichenangegeben, welche zur Unterscheidung der Urtrappsdienen. Werner, welcher zuerst den Grünstem vonden andern körnigen Gesteinen geschieden hat, gabihm den Namen Grünstein: da aber dieser Namein unsrer (der französischen) Sprache nicht zuläs-sig ist, so haben wir ihm den von Ilrn. Brogniarteingefülirten Namen Diabase substiluirt, und bedie-,,I) uns desselben schon seit meinem Janicn. JIr.Maiiy bat zuletzt demselben Gesteine den NamenDiorite gegeben,
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Der Grünsteinschiefer ist hach Werner aus dich-tem Feldspath und llornhlende zusammengesetzt;er enthält bisweilen ein wenig Glimmer und seltenQ uarz - Körner. Der Feldspath ist darin, so wie wireben bemerkt haben, im dichten Zustande; er ist mitHornblende ohne Regelmäfsigkeit vermengt, undbald ist die eine, bald die andere herrschend. DiaBlätter sind dick und zusammengedrängt, so dafsdie schiefrige Textur bisweilen schwer zu erken-nen ist.
Wenn der Grünstem im dichten Zustand, ent-weder durch eine aufserordentliclie Verminderungin der Gröfse der Hornblende - und Feldspath-Körner, oder durch eine vollständige Verschmel-zung ihrer Grundtheilchen in einander gefunden wird,so bringt er den Aphanit auf dieselbe Art hervor,wie wir den Granit den Eurit hervorbringen sahen.