Als Werner bemerkte, dafs dieser Porphyr nur dt tuAusgehenden der Schichten von darunter Ih'^riu 1 . :i uo-steinen ruiiete eder zu ruhen 5011100 , so sch Ms uaus, dafs er zu einer ganz verschiedenen Formaiicn ge-höre und eine jener besondem Formationen a-i.mwovon wir (§ lAp) ges.piochen haben; vitileicht is; : \a,sagt er, das Product einer besondem Aufln-ung , i-J.n-gefiihi wie die FlöLztrapp-Formation. Icii werde dieseMeinung, welcher die zuletzt über den Purphyi beyChristiauia in Norwegen gemachten Beobachtungen eineneue Kraft zu verleiben scheinen, nicht bestreiten, undmich darauf beschränken, zu sagen, dafs dieser zweytePorphyr, so wie der erste mir blos ein aus denselbenGrundstoffen, als der Granit, jedoch in einem Zustan-de von verwirrter Vereinigung gebildetes Gestein zuseyn scheint. Es ist übrigens sehr möglich, dafs es vonspäterer Bildung, als die Hauptmasse der Granite derGegend sey; ohngefahr so wie die grofse Masse derdichten Kalksteine später, als' die der körnigen ist.
5) Werner erkennt in Sachsen noch eine drittePorphyr - Formation, in welcher der erdige Por-phyr beträchtlich herrscht. Sie ist von einer spä-tem Epoche, als die vorige, und vielleicht gehörtsie zu den Flölzgebirgen, denn sie befindet sich oftmit und sogar auf den Steinkohlengebirgen; ihreMasse enthält Fcldspalh-Kryslalle und einige Glira-merschiippclien; man sieht darin keinen oder fastkeinen Quarz: sie enthält übrigens noch Kalzedon-Kugeln und Geoden, und stellt also eine mandel-steinarlige Struclur dar. Hauptsächlich mit demPorphyr dieser dritten Formation hat man oftPorphyre mit der Basis von Tracliyt verwechselt,welche zu den vulcanischen Gebirgen gehören.