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2 (1822)
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verschmelzen sicli alle diese Substanzen in einan-der, und es entstellt daraus ein wahrer Eurit.

Eebrigcns stellte Ilr. Bcudant sehr gut fest,dafs (Ins erdige Ansehen, sowohl als die Verände-rung dir Mineralien nicht die Wirkung einer vonder Kraft der Atmosphäre herrührenden Zersetzungseyn konnte, und dafs sic eine unmittelbare Wir-kung der Er-Formation zu seyn schiene. DieserÜurit ist hellgrün, bisweilen jedoch grau oder rölli-lich: er enthält Krystalle von Feldspath, Horn-

blende, Glimmer und Eomanit, er wird mit eini-gen Jaspis - Adern durchschnitten. Dieses ganzedurch die Seltenheit des Ouarzcs, die Menge Horn-blende und eines specksteinartigen Stoffes merk-würdige Gebirge, ist es noch mehr durch die Kalk-erde, womit es gleichsam geschwängert ist, undwelche bis zu 20 pro Cent steigt 1 ).

ln einem ähnlichen Porphyr von allgemeingrüner Farbe hat 11 r. von Humboldt zum 'I heil dieGänge in Mexico, die beträchtlichsten und reich-sten der Well, gesehen.

Wir müssen auch noch den Pc ch stein -Porphyr (porphyro retinique) erwähnen. SeinGrundstoff ist die vom Ilrn. Progniart unter dmKamen retinile beschriebene Substanz; sie hateinen Glanz, der sich dem Ilarzglauze nähert, ihregewöhnlichste Farbe ist grün, allein bisweilen roll),braun und sogar schwarz; sie ist in körnig abge-sonderten Stücken; sic schwillt vor dein Lölhrohre

1) IJr. Ecudant bemerkt sein' richtig, dafs das Kennzei-chen der Schmelzbarkeit an solchen Ilandstiiclun , nurnachdem man Selbige erst in der Salpetersäure üigeri-ren lassen, versucht werden kann.