Druckschrift 
2 (1822)
Seite
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auf und gicbt ein veifses Email: sie enthalt ge-

wöhnlich Fcldspath-Kvystalle und Quarz-Körner.

.Dieser Porphyr ist nicht nur durch seine Bc-standtheile, denn er enthält eine Menge Wasser,welches bisweilen den zwölften Thcil seines Ge-wichtes beträgt, sondern auch dadurch merkwür-dig, dafs er sich häufig in den vnlcanischen Ge-birgen findet, und da wahre glasartige Laven Lü-det, wie wir es in der Folge sehen werden. Zuder Zeit, wo ich den Pechstein-Porphyr im Tric-jbisch-Thale in Wachsen, beobachtete, kannte ichnoch nicht ganz die Wichtigkeit einer solchen La-gerung und folglich gab ich ihr nicht die Aufmerk-samkeit, die sic verdiente; ich kamt jedoch sagen,dafs ich ihn da mit den gewöhnlichen Eurit-Por-phyr vermengt sähe, welcher ein wenig weiter mitdem erdigen Porphyr vermengt war, und er übri-gens, wenigstens in Bezug auf die Bestandteile,mit demjenigen identisch ist, welcher sich in der-selben Gegend bey Freyberg, in Lagern in dem.Gneise vorlindet: er enthielt eine Menge Fcldspathund Ouarz - Krystalle und zwar letztere Substanzim Zustande von Kalzedon in Gestalt von Plattenund Kugeln. l:]r. Voigt hat auch Pechstein inden Porphyrgebirgen des Thüringcrwa 1 des ge-funden.

Hr. Brogniavt glaubte, die verschiedenen Porphyrartenoder sogar nur porphyrartigen Gesteine von gleicharti-ger Masse mit verschiedenen Namen bezeichnen zu müs-sen; er hat dem rothen Porphyr allein den NamenPorphyr gelassen, und dem grünen den Namen ophi-te, dem schwarzen den Namen melaphyre, demerdigen den Namen argilophyre gegeben, und seinstigmitc begreift den Namen P cch s lein -P o rp h y r.