Gesteine bemerkte, welche aus glänzenden Körnernoder Pnnclen gebildet waren, so sähe er in ihnenein Zwischen - Glied zwischen den wahren Grani-ten und den Porphyren; das Wenige ausgenommen,dals die Korner dünner gewesen tvärcn, bemerkter, würde man eigentliche Porphyre gehabt haben.„Ich bin um so mehr geneigt, diesen Uebergang an-genehmen, fügt er hinzu, als ich die Natur ihn„in den Gebirgen sogar befolgen sähe. (Sauss.„§. t55).“ Dolomicu hat diesen Uebergang in sei-nem Memoire über die zusammengesetzten Gesteinesehr gut entwickelt; er bemerkt in selbigem, dafsdie Porphyre häufig nur entstellte Granite sind.„Oft bemerkt die Natur selbst, sagt er noch, gleich—„sam, als wenn sie die Gleichförmigkeit dieser bey—„den Gesteine zeigen wollte, in gewissen Blöcken,„die allmahlige Umwandlung des Granits in Por-„phyr, indem sie wechselsweise dem Feldspath sein„blättriges Gewebe hinwegnimmt und wieder giebt;„und sie bringt Massen hervor, welche nach dein.„Ausdruck der Erklärungen zum Tlieil unter die„Granite, zum Tlieil in das Geschlecht der Por-„pbyre gestellt werden könnten.“
Als Werner von der Bildung dieses Gesteinslianddl, bemerkt er, dafs, weil der Niederschlag,■woraus selbiges entstanden ist, mit Ruhe gesche-hen konnte, sich die Grundstoffe abgesondert undeinen Syenit, das lioifst, ein Granit-Gestein, dasaus cldspath - Hornblende - Quarz- \tnd Glimmer-Körnern besteht, gebildet haben.
Bald, nachdem ich Wernern gehört batte, glaub-te ich das, was er von dem Syenit-Granit insbe-sondere sagte, auf die Formation des Granits imAllgemeinen ausdelmen zu können. Ich wurde dar-auf geführt, als ich in den Gegenden bey Meifscn,