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2 (1822)
Seite
109
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Adern eines schönen Syenits sich unmerklich ineine Porphyr - Masse verschmelzen und hernachdenselben Syenit sieh unauflöslich mit einem rei-nen Granit vereinigen; als ich zwischen Allenbergund Zirmwalde, sowohl als in dem Riesen.ebirgein Schlesien, das Gestein, auf welchem icii wan-delte, bald als einem Granit, bald als einen Por-phyr sähe, ohne dais man einer Auflösung des Zu-sammenhangs gewahr werden konnte.

Ilr. d'Andrarla, weicher alle die verschiedenenArten, auf welche die Gesteine in einander über-gehen, anfzählt, bemerkt, dafs der Granit durcheine hlofse Verminderung in der Gröfse des Kor-nes in den Porphyr übergeht. Ilr. Heim beharrtin seiner Beschreibung des Thüringerwaldes zwi-schen Sachsen und Franken sehr auf diesem Üeber-gang und entwickelt ihn mit allen seinen nähernUmständen: in jener Gegend, wo der Porphyr häu-fig ist, hat er von allen Seiten den Granit ein of-fenbares Bestreben zeigen sehen, sieh in jenes Ge-stein zu verwandeln.Man rnnfs nicht vergessensagt Ilr. von Buch, dafs die Masse jedes Porphyrs,nie ein einfaches Mineral ist, und wenn man diemineralogische Zusammensetzung nicht siebet, sorührt solches davon her, dafs unsere Augen dieverschiedenen Thoilc, welche sie ausmachen, wennsie einen, gewissen Grad von Feinheit überschrittenhaben, nicht mehr unterscheiden konuen. (Reisedurch Norwegen, j. Band. S. iog).

Also sind die Porphyre , oder vielmehr dieGrundstoffe der Porphyre blos dichte Granit - Ge-steine: sie verhalten sich zu diesen Gesteinen, wiewir schon bemerkt haben, wie der dichte zu demkörnigen Kalkstein. Die Krystalle, welche sie ent-halten, werden auf die von uns (§. io4) angezeigte