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2 (1822)
Seite
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nungen über ilire Abtlieilung in Blatter veranlagstLaben: eine solche würde, zum Beyspiel, die desllrr. Voi;,t seyn. Dieser, übrigens mit Recht be-rühmte Gcognost, glaubt, dafs die Thonschiefer infast horizontalen Schichten abgelagert worden undnoch in derselben Lage sind; dafs sie sich jedochin Blätter theilen, die mit ihrer Fläche gewöhnlicheinen rechten Winkel machen; welches ihnen denSchein einer senkrechten Schichtung gieht. Er be-merkt, dafs die Absonderung in senkrechte Blätterlim deswillen nicht an mehrern Orten gesehen wird,weil, da die Schichten sehr dick sind, man nichtdie sie umgräuzenden Flächen gewahr wird, undalso rieht von ihrer wahren Lage urtheilen kann.

Er gründet seine Meinung auf horizontaleSchichten, welche er in dem Thüringer Walde mitKalkstein - Schichten wechseln sähe, und welche,Leynahe senkrecht auf die Schichtung, in Blätterahgetheilt waren 1 ).

Ohne die Meinung des Ihn. "Voigt an/.unchmen,mufs ich doch nicht weniger bemerken, dafs eswirklich Fälle giebt, wo das Gestein Blätter dar-siellt, welche schief gegen die Fläche der Schichtenliegen. Ich habe ein ' auflallen des dergleichen Bei-spiel vier Meilen (lieucs) nördlich von Freyberggesehen: das Gebirge Leslaud aus sehr deutlichen,mit viel Kalkstein vermengten Schichten, welche mitandern mit Graphit geschwängerten Schichten wech-selten, welches die Schichtung sehr sichtbar macht.Die erstem spalteten sieh sehr rein, indem sie mitder Auflagernngs - Fläche einen Winkel von ohn-gefälir 6o° machten. Dieser Umstand, welcher uns

i) Praktische Gebirgskunde, S. 56.