nern oder Vieren, um welche sich dieselben BlätterLiegen; bald in Trümmern und Adern, weiche dieSchichten in allen Richtungen durchsetzen; bald inwahren Gängen; bald endlich in grofsen Lagern,wie wir es in Kurzem sagen werden. Dieses häufigeVorkommen des Quarzes in allen Gestalten ist eineallgemeine, von allen Mineralogen bemerkte, Thal-sache.
2) Die H o r n h 1 en d e (ampbibole) meistens inBüscheln, die ans di vergärenden Fasern, in Gestaltvon Garben, bestehen. Verschiedene Schiefer, dievon bchneebcrg in Sachsen, zum Beyspie!, s!eilenschwarze längliche Punete dar, weiche ungestalteteKryslalle dieses Minerals zu seyn scheinen.
5 ) Der C h i a s t o I i t h (macle) : er ist hauntsäch-licli in den Thonsc.hieficr in Bretagne, in den Py-renäen, in Deutschland, in England etc. gefundenworden: der schwarze Theil, welcher im Innern
dieses Minerals ist, gleicht sehr dem des Gesteins.
Man hat in den Thonschiefern auch Theile oderKrystalle von Feldspath, Granat, Turmalin, Mag-neteisenstein, Kies etc. bemerkt.
Schichtung»
§. 187. Der Thonschiefer ist vielleicht das amausgezeichnetesten geschichtete Gestein; die Blättersind in selbigem mit den Schichiungs-Klüften pa-rallel; allein bisweilen sind sie dergestalt gekrümmtoder gebogen und die Biegungen erhalten sich ineiner Richtung auf einer so grofsen Weite, dafs einTheil der Blätter in einem Theile des Lagers gegendie Schichtung geneigt, oder sogar senkrecht aufselbige ist. Daher ein grofser Theil der Unregel-mälsigkeiteu, welche die Thonschiefer - Schichten*0 oft darstellen, und welche aufserordentliche Mei-