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zeichnet, und da es sich leicht in Wache Blätter derge-stalt absonderle, dafs es zum Dachdecken, und zur Ver«ferligung von Tischen gebraucht werden konnte, leg-ten sie ihm die Benennung ardoise (Scliieferstein) unter.
Der Name Schiefer (schistc), welcher sodann allenGesteinen von spaltbarer Textur gegeben worden, konn-te nicht länger der Name eines besondern Gesteines seyu;und um ihn zu diesem Gebrauche zu benutzen, hat mandas Beywort thonig (argilleux) hinzugefiigt, wodurchman also, so viel es der Geist unserer (der französi-schen) Sprache zuläfst, das deutsche Wort Thonschie-fer (argilla schistus) übersetzt. Allein aufserdem, dafsdie Uebersetzung unvollkommen ist und der allgemeinoGebrauch den Namen schiste-argilleux nicht an einbesonderes Gestein gebunden bat, so erforderten dochzwey Haupt - Unbequemlichkeiten seine Abänderung.
1 ) Haben wir in der Geoguosie eine andere unter denNamen argille scliisteuse t Schiefen hon) bekannte Sub-stanz; nun ist fast Feinheit m'Uiiig, um einen Unter-schied zwischen diesen beyden Namen zu erhalten, undin der Ausübung giebt es beständige Verseilen.
2) Das Wort argilleux (tlionig) erweckt nothwendig
den Begriff von argille (Thon) und scheint zu sagen,dafs unser Gestein aus dieser Erde bestellt; es ist sol-ches nicht mehr als der Glimmerschiefer: cs hat nur
ein weniger kvystallinisclies und folglich erdigeres An-sehen; der Thon, der Ueberrest von früher vorhande-nen Gebirgen, bat seine wahre Lagerung nur in denFlotzgebirgeu und nicht in den Ur- oder Uebergangs-Gebirgen, zu welchen der angebliche Tlionscliiefer ge-holt.
Diese Betrachtungen haben mich und Ilr. Brocbautgeleitet, ihm den von seiner blätterigen Textur ( tpvMcli,Blätter - Haufen) abgeleiteten Namen, zu substituiren.
Kennzeichen.
§, i85. Der Tlionscliiefer ist ein einfa-ches schiefriges Gestein, welches einenmatten, erdigen, feinkörnigen, dunkeln,mürben Qucrhruch darstelll, einen grauen Staub