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2 (1822)
Seite
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1) Talkstein- L,ager: lu verschiedenen Glim-

merschiefern wird der Glimmer darcli den Talkersetzt, und wenn dieser beträchtlich herrscht, soentstehen die Lager, wovon wir hier sprechen. Mauhat davon verschiedene Beyspiele, die so reich anTalkstofle sind; so siehet man an den Ufern derDoirc-Baitee, beymMont-Jovet, ein Lager, in demder Talk'rein und folglich sehr widerspenstig ist?man behauet die Steine davon zu den Scljmelzheer-deu derHohöfen, zum Schmelzen des Eisen-Erzes:übrigens sind die krystalliuisehen Plättchen desTalkes, sowohl unter sicli als mit dem dichtenTheile verflochten, dafs das, daraus entstandene ob-schon sehr milde, Gestein, Festigkeit genug hat, umam Umfange bearbeitet werden zu können; dies istein Topfstein.

Da der Serpentin gewissermanfsen blos ein sehrtalkartiger Schiefer im dichten Zustande ist, so wer-den wir davon häufig Lager in den Gebirgen Gil-den, wovon wir liier sprechen. Piemont hietet da-von verschiedene Beyspiele dar, auf welche wir wie-der zurückkommen werden, wenn wir von den Ser-pentin - Gebirgen sprechen.

Da .der Chlorit durch seine Beschaffenheit demTalk und folglich auch dem Glimmer ebenfalls sehrnabe ist, so wird er sieb aucli oft in Lagern mit-ten in den Glimmerschiefer-Lagern finden.

Was die reinen oder fast reinen Glimmer-La-ger belrift, so sind selbige ziemlich selten, wenig-stens habe ich nur eine sehr geringe Zahl derglei-chen gesehen.

Allein oft findet man Massen oder Theile vonLagern, welche Llos eine verwirrte Znsammenfügungvon kleinen unzusammenhängenden schwarzen undharten Glimmer-Füttern zu seyn scheinen.