2 ) Die Cfuarz - jL.ager dagegen sind sein - ge-mein in dem Gliminerscliicfer; sie sind zwar da ge-wöhnlich nicht rein; sie enthalten fast immer einegreisere oder kleinere Menge Glimmer, welcher demGestein die schiefrige Textur giebt, und daraus ei-nen Jlyalomicb ( Greisen) macht. Der Quarz istdarin oft in Theilen, welche ein Bestreben haben,sieh in Kötner zu bilden; sie sind bisweilen sogarso unterschieden, dafs das Gestein ein ganzkörnigesGefüge hat und manchmal sogar für einen Sand-stein gehalten worden ist, wie in dem sogenanntenl)ie 0 samen Sandstein (gves flexible) aus Bra-silien, welcher ein blofscr in gut unterschiedenen,mit einigen G {immer - Füttern lullermengten, Kör-nern gebildeter Quarz ist: es ist sehr wahrschein-lich ein 1 heil eines Lagers in einem Glimmerschie-fer - Gebirge.
Bisweilen ist der Glimmer in den Hyalomictals blofscr Uchcrzng, oder in dünnen, zwischen dieQuarz - Platten gelegten, und zur Absonderung der-selben dienenden Häutchen, wenn das Gestein bricht,oder vielmehr sich spaltet, so scheinen die Stückewelche das Häutchen umgiebt, Glimmer- oderTalkstücken zu seyn; allein sobald die Zersezzungdas Häutchen zerstört, so stellen sie sich als reineQuarzstücken dar.
Oft nehmen die reinen Quarz-Lager und blas-sen dergestalt an Gröl’se zu, dafs sie Quarz-Ber fr eund Gebirge bilden; sie werden der Gegenstand ei-ner besondern Äbthcilung seyn.
5) Der Granat findet sich nicht allein in ein-gestreueten Körnern oder Krystallen in den Glim-merschiefer-Gebirgen; sondern bildet auch darinbesondere Lager: ich habe eins dergleichen bey
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