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2 (1822)
Seite
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Korner eine andere Ordnung der Dinge und eineNäherung nach jener folgenden Epoche, wo die mi-neralischen Formationen weniger rein und mein 1 be-unruhigt gewesen sind, anzuzeigen. Die grofse An-zahl fremder Lager, und die Menge der metalli-schen Substanzen, die der Gneis enthält, unterschei-den- ihn auch geognostisch von dem Granit; undalle diese verschiedenen Umstände rechtfertigen diedurch Werner gemachte und jetzt von allen Mine-ralogen angenommene] Absonderung hinlänglich.

G.cwifs giebt es sehr grofse Uebereinsiimniungen zwi«scheu diesen beycleii Gesteimirlen, und. wir haben daraufbeliarrt: allein dies ist kein hinreichender Grund, siozu vermengen; in dgv Geognosie kann man wohl au*völligem Grunde sagen, was Snussure in der Minera-logie im Allgemeinen sagte: Wenn man unter einem

und demselben Namen zwey Substanzen vereinigt undvermengt, sobald sie Achnlichkeilen haben, so wirdman endlich in dem Mineral - Reiche nur einer, einzigen..Namen und eins einzige Sache haben, Dann noch,wann unsere Eintlieilungcn und Benennungen wenigerder Ausdruck von dem, was wirklich in der Natur be-.steht, als ein Mittel, das Studium und die Kenntnifsderselben zu erleichtern, seyn würden , liiüfste mail sieheybehalten. Ich habe mich (§, 108) gegen die Ein-führung neuer Benennungen, deren Nolhwendigkeit dieErfahrung nicht gebilligt haben würde, erklärt; allein,ich sage nicht weniger, dafs man bey dem gegenwärti-gen Stande der Geognosie, den Fortschritten derselben,vielmehr durch Veränderung der schon anfgenommciienNamen, als durch die Annahme einiger andern, schadenWürde.

Da. der Gneis zu verschiedenen Epochen gebil-det worden, so kann er bisweilen Stücke der frühervorhanden gewesenen Gesteine enthalten und ent-hält dergleichen auch wirklich. Hr. von Buch hatein dergleichen Beyspicl am Rostenberg in IVorwe-