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2 (1822)
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nicfal, so wie in «len Klüften der Gänge, der Feld-spath za, der Glimmer abnimmt und der Granitsieh bildet: eine neue Bestätigung der Wahrheit,lügt er hinzu, zu welcher alle geologische Erschei-nungen zurückftiliren; dafs alle Unterschiede in denFormationen nur von den äufserlichen, durch dieKräfte von innerer Affinität modjficirtcn, Bewegun-gen kommen 1 )." Ohne diese Meinung in ihremGanzen anzunehmen, glauben wir doch, dafs sieverdient in grofse Betrachtung genommen zu werden.

Alter.

§. 170 . Der Gneis folgt unmittelbar dem Gra-nit in der Reihe der Schiefer- Formationen '(§. i44):er ist zwischen diesem und dem Glimmer-Schiefer,und bildet das Glied, welches diese bevden Gesteineverbindet; man kann sogar sagen, dafs er von ei-nem zum andern durch unmerklichc Nuancen über-gebt, und zwischen ihnen in Bezug auf Gefüge undBestandteile alle erdenkliche Zwischenglieder dar-stellt.

Dieses Uebergangs, des sehr häufigen Wechselsunter diesen Gesteinen, ihrer Vermengung bisweilenin demselben Gesteine (§. 2ÖS) olmgeachtet, sehendoch die meisten Mineralogen die Hauptmasse desGneises wie eine spätere Formation, als die desGranits an, obschon übrigens keine Unterbrechungzwischen den beyden Formationen statt gefundenhat; und in der That scheinen die geringere Men-ge Feldspath, die gröfsle Menge Glimmer, die ge-ringere Gröfse und das weniger Ivrystaliiuisclio der

1) Voyage en Norwege, tom. I. Sehe 59' und 410 derdeutschen Ausgabe.