63
der benachbarten Kette) gemacht hat, sind die um-ständlichsten, die ich kenne : das Ganze dieser Ge-birge stellt einen Granit-Vorsprung von omigelährvierzig Meilen Länge und einige Meilen Breite dar,■welcher, (den höchsten Theil für sich betrachtet)mit Gneis-Glimmerschiefer-Lagern etc. bedeckt ist,die ihn von allen Seiten umgeben, mit seinen Ge-hängen parallel sind, also nach Norden, auf .demnördlichen Abfälle, nach Süden, auf dem südlichenAbfälle etc. einfallen, und ein vollkommenes Bey-spiel der meint eiförmigen Lagerung , wovon wir§§. 126 und i 5 i gesprochen haben, darbielrn: der
Mantel ist' vollständig und vollständig geschlossen ,sagt Hr. von Raumer 1 2 ).
Man führte eine Thatsache von derselben Artin den Gegenden von Freyberg an; der Granit,welcher dort erscheint, war gleichsam als ein mitGneis-Schichten, welche sich, wie mau sagt, bogenund von allen Seiten mit seiner Oberfläche paral-lel ordneten, umschlossener Kern gegeben z ).
Allein Hr. von Stroem sehlofs aus den Beob-achtungen, die er über seine Schichten gemacht hat,dafs ihre Richtung (das Streichen) sich ohne Ab-weichung um den Kern herum fortsetzt, und dasFallen dasselbe sowohl im Norden als Süden desGranits ist 3 ).
Wenn dieser Kern seihst nur ein Theil desGneisgebirges wäre, welcher zufällig und augenblick-lich die granidsche Slructur angenommen hätte und
1 ) Der Granit des Riesengebirges.
2 ) IIr, von Bonnard, Essai sur 1’Erzgebirge.
3 ) Leonhnvd’s Taschenbuch filr die Mineialogie l8l4 “Ström über den Granit.