leute zu Frey ft erg »las, ilivcn Gängen zunächst lie-gende, Gestein bezeicimelcn, wenn es verändert, undvon specksteinartigen und grünlichen Ansehen war,was aucli übrigens seine Beschaffenheit seyn moch-te, Granit-Porphyr. Glimmerschiefer etc. oder wirk-licher Gneis, ln der böige iml man die Bedeutungdes Wortes ausgedehnt, und ihn dem garnzen Ge-stein, woraus der Buden der Freyberger Gegendenbesteht, gegeben. Aus einer Stelle der Pyrikologievon. Henkel 1 ) sichet man: zur Zeit dieses Me-
tallurgen. im Jahre i~ 2 o, bezeichnet« man zu Frey-berg unter dem Kamen Gneis, oder Kn eis oderKneus ein härteres und schwärzeres Gestein, als dergewöhnliche Schieler: dies war wahrscheinlich ein
sehr mit Quarz und Glimmer beladenes Gestein.
Ferber scheint der erste Mineraiog zu seyn,welcher dieses Wort in einer allgemeinen Bedeutungangeweudet hat; er giebt es einem Gestein, das ausQuarz und Glimmer und einem verhärteten weifs-lichcn Thone bestellt, den er auf den von Cron-stedt mit dem Ausdruck: terra porccllanea phlogisloaliisque heterogeueis, minima porlione, mixta be-zeichnten, Thon bezieht: dies ist gewils der zer-setzte Feldspnlh, wovon Ferher sprechen wollte 2 ).Tm Jahre 1775 bestimmte Werner Lcy dem erstenCursus über Gcognosie, den er zu Freyberg hielt,die Zusammensetzung des Gneises; er setzte in dieZahl seiner integrirenden Grundstode den Feld-spath, welcher bis dahin den Mineralogen entwichenwar, obschoii er der vorherrschende Theil der mei-
1) Seite 547 der französischen Uehersetzuiig.
2) Berber. Beiträge zu der Mineral - Geschichte von Böh-men, Seite 25. 1774,