Ö3
Nach Ilrn. Jameson macht er die Spitze derhöchsten Berge Schottlands und den Central - Tlieilder Grainpianischcn Berge aus: in Kngland ist er ingeringerer Menge und nur in dem Lande Kornwallisnimmt er ein wenig Beträchtliche Bäume ein. 3Nochseltner ist er in Schweden und in dem ganzen Nor-den von Europa, und scheint daseihst nur ein Blos-ser Zufall in einem GncisgeBirge zu seyn.
Er findet sich in Asien wieder: nach dem, was.Pallas sagt, Bildet er gleichsam einen Zug in derMitte des Caucasus', der Gral - Gebirge, und dermeisten Gebirge des russischen Reiches. Bis scheintauch, dafs die Himmnlaya-Gebirge (der lmaus derAlten) von Granit-Gesteinen gebildet sind.
ln Africa nehmen die Urgebirge die beträcht-lichsten Räume ein: wenn man den JNil hinauf geht,findet man sie zwischen Theben und Syena und siescheinen von einer Linie begränzt zu seyn, die von■Sud nach Nord - West geht, jenseits welcher siesich nach iNubien und Ahyssinien erstrecken. Siescheinen ebenfalls einen Theil des Berges Atlas aus-zumachen, und finden sich am Vorgebirge der gu-ten Hoffnung wieder , w r o der Granit den unternTlieil des Tafel-Berges bildet.
Man hat ihn mir in kleiner Menge in Nord-America gefunden: die Urgebirge nehmen einen Zugvon zehn bis vierzig Meilen Breite auf der östlichenSeite der Gehirgs - Ketten der vereinigten Staatenein, und der Granit bildet nur einen kleinen Tlieildieses Zuges auf der Oberfläche des Bodens; erscheint die westliche Begränznng desselben, dieje-nige auszumachen, weiche unter die sich längs derKüste hinziehenden aufgeschwemmien Gebirge tritt(Maclure Cleaveland): im Mexieanisehen hat Ilr.
von Humboldt ihn kaum weiter, als hey den Kii~