So
•jedem Schritte tiefe Schluchten, oder senkrecht®durch schroffe Mauern getrennte Einschnitte. Alsich auf dein Gipfel des Monl-Mezenc war und mei-ne Blicke auf das Granitgehirge des Bouttieres rich-tete,. salie ich mehrere jener unermefsiiclien Seitcu-wäude; ungeheuren VN allen ähnlich, begriii'en siemehr schreckliche Abgründe, als Thälcr zwischensich; ihre mit hagcrn Hörnern und schroffen FelsenBei.orsteien Kamme boten dem Geiste das Bild ei-ner in 11 uinen zerfallenden, und vor Aller verge-henden, Welt dar.
Die Klüfte, womit die Granit - Gesteine durch-setzt werden, tragen auch viel dazu bey, das An-seben der Gebirge zu verändern. Wir liabcn soeben das gesehen, was sie hervorbrachten, als siesenkrecht waren; und haben übrigens (§. i5g) be-merkt, dafs, wenn sie, in Ueberemslimmung, hori-zontal waren, sie Gesteine in einen Haufen Blöckevon verschiedenen und oft sphäroidalisclien Gestal-ten veränderten.
Diese Tbatsacbe zeigt sich bisweilen auf sehr gros-sen Ausdehnungen: „Fast alle Granit-Gebirge Si-heriens, sagt Pallas, seit einen aus, so zu sagen, auf-gehäuften, durch die Zersetzung abgerundeten Mas-sen zusammengesetzt zu seyn, und ihr Ansehen er-innert an jene Gebirge, welche die Biesen der Fa-bel übereinander legten, mn den Himmel zu er-stürmen.“
Verbreitung der Granit - Gebirge.
§. 161 . Der Granit ist eins der auf der Erd-Ober-fläche am häufigsten verbreiteten Gesteine: er machtden gröfsten Theil der Urgebirge aus, oder wenig-stens stehet er nur dem Glimmerschiefer in Anse-hung der Verbreitung nach.
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