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2 (1822)
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dies die Granit-Gelm-ge darstellen. Wenn er sichsehr leicht überall auf eine ziemlich gleiche Artzersetzt, und der Boden übrigens wenig hoch ist,so wird man Berge und Hügel von einer ziemlichstufenweise abgerundeten Gestalt und ein stark war-zenförmiges Gebirge haben j so ist das, welches manin dem Limousin siebet.

Allein, wenn zwischen Granit-Massen von leich-ter Zersetzung sich härtere Granite oder Gesteinebefinden, und dies ist immer der Fall, so werdendie Gebirge hervorragende grofse Felsen, Hörner,ÜNadeln, scharfe Kanten, sehr zerschnittene Kämmedarsteilen, und werden das borstige und gehackteAnsehen haben, welches besonders den Granit-Ge-birgen eigen zu seyn scheint, und weiches sie demgeübten ftaturforscher von Ferne auszeichnet.Dielange Gewohnheit, die Gebirge zu beobachten, hatmir beynahe einen sichern Ueberbliek verschafft,sagt Saussure: ich erkenne auf grofse Entfernun-gen den Stoff, woraus ein Gebirge bestellt, beson-ders wenn es aus einem harten Granit, wie derder holten Alpen ist, bestellt. Die ans dieserStein-Art gebildeten Gebirge, endigen ihre Gipfelin sehr spitzigen Zacken mit scharfen Winkeln(Sauss. §. 567). Wir erinnern noch, dafs diesenkrechte. Lage der Schichten viel dazu lieyträgt,den Gebirgen, welche sie darstellen, ein solches An-sehen zu geben.

Als ich die hoben Sevennen durchreiste, undwechselsweise von dem Kalkstein zu dem Granitüberging, fiel mir der Unterschied in dem Ansehenauf, welchen diese beyden Arten von Gebirgen dar-boten. Die erstem stellten Hache Gipfel von gros-ser Verbreitung, weite und. im Allgemeinen wenigliefe Thäler dar, In den andern waren es fast beyIt. Theil, 0