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2 (1822)
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Sprengung hinein gekommen seyn können. Man hatein Beyspiel dieser Thatsache in dem Gienlik inSchottland. Auf einem ziemlich ungleichen Gra-nit - Gebirge ruhen sehr regelmäfsige Lager vonThonschiefer, welche Schichten von körnigem Kalk-stein enthalten: im Berülmings-Puncte vermengensich die beyden Gesteine und durchdringen einan-der: man siebet Granit - Thcilc in dem Schiefer,und Schiefer - oder Kalkstein - Theilc in dem Gra-nit. Ferner, hat der Granit-Stoß'welcher sichbisweilen mit dem Kalkstein vermischt hat, beymFestwerden der Massen, sich davon getrennt, undgewissermaasen einen Abzug gemacht. Er hat sichbald in After-Kryslall-Massen, beynahe wie wirFeuersteine sich in den Kreiden (§. 119) bilden sa-hen, bald in grofsen, nach allen Seiten Zweige trei-benden Adern, bald in dünnen, die Kalkstein - Mas-se in allen Richtungen durchsetzenden und aus der-selben ein netzartiges (ranze (opus reticidum) bil-denden, Scheidewänden vereinigt und gebildet: einThcil ist sogar gleichsam in dem Kalksteine ver-schmolzen geblieben er hat sogar das gewöhnlicheGewebe desselben verändert, und das Gestein här-ter und dichter gemacht. Da in den grofsen Mas-sen und Adern die Trennung und Krystallisationder Grundstoffe geschehen konnte, so batte manwirkliche, aus rotlicm Feldspnlh, Quarz, Glimmerund Hornblende zusammengesetzte Granite: in denkleinen Adern giebt cs kaum mehr als Feldspntlimit Quarz - Körnern: endlich hatte man in den dün-nen Scheidewänden, avo sich die Grundstoffe nichtgesondert haben, nur einen dichten Stoff, odereinen röthlichcn Eurit. Dies ist die eben so ein-fache als natürliche Erklärung aller interessantenund seltsamen Thalsaclicn, welche Mac - culloch in