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2 (1822)
Seite
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Masse des Mont-Blanc und dev benachbarten Ge-birge bildet, den Hr. Juriu für den ältesten von al-len hielt, und folglich Prologin nannte, ist nur einThed eines grofscu Glimmerschiefer - oder vielmehrTalksehiefer - Gebirges, welches die Hohen Aloen(Alpes summne vel Penuinae) ausmaeht. Es kommtdies nur, sagte ich vor zehn Jahren, von einer zu-fälligen, wahrscheinlich durch eine greisere MengeFeJdspath an diesem Orte, entstandenen Anomalieher 1 ).

In der Gegend von Freyberg seihst, auf diesemclassischtn Boden der Formationen, haben die Hrn..Baunier und von Bonuard. auf die umständlichsteund bestimmteste Art, das Dnseyn eines Granit-Gebirges von vielleicht hundert Quadrat Meilen(heues) auf einem Thonscliiefer - Boden bestätigt:ich will diese Thalsacho beschreiben. Das Erz-gebirge wird in seiner Breite von einem Thon-scliiefer-Zuge, welcher auf Gneis und Glimmer-schieler ruhet, und deren Schichten nach Ost ein-fallen; er enthält Kalkstein-, Grünstein-, Porphyr-Lager etc. und sogar Granit , so wie der oben(§. n5) erwähnte. Auf seinem östlichen '1 heile,olmveil der Elbe, von der flöhe bey Meilsen bisiibei Dohna, ruhet unmittelbar d..rauf ein sein* aus-gezeichneter Granit, welcher in Zwischenräumen inSyenit übergeht. Die Anhägerung gehört zu dendeutlichsten; Jlr. von Bonnard hat sie auf mehrals vier Meilen bis in die Gegend von Dohna ver-folgt 2 ).

I) Journal des Mines, tom, 29.

a) Raumer, geognostische Fragmente, 1811; Bonnard,Essai geognostiipre sur F Erzgebirge.

II. Theil. (.'