Sa
rcncl zum Beyspiel sieh eine Schicht Gneis, entwe-der in Folge eines Aicderschiags oder durchs Fest-werden, bildete, konnte cs sehr gut geschehen, dafsdie Lrslofle des Glimmers sich nur in sehr geringerMenge auf einem Punete befanden; dann wird dieSchiebt das körnige Gefüge angenommen und mandaselbst einen wahren Granit haben, während eini-ge Schritte davon ein sehr ausgezeichneter Gneisseyn wird. Saussure halte die Ursache dieser Verän-derungen gut gekannt: nachdem er bemerkt bat,
daLs tlie aighiile du midi, welche aus einem schö-nen Granit besteht, an einem seiner Theiie, eine"Vermengung oder vielmehr eine Verllechtung diesesGesteines mit einem grauen und schweren Horn-stein ^dichten und matten Thonschiefer) darstellte,sagte er: ,.Dic Krysudlisaiion allein kann solche
„sonderbare Vermengungen erklären, ln eine Flüs-sigkeit, welche verschiedene sich kryslaJlisirende„Stolle in Aullösung hält, bestimmt der geringste„Zufall, die Eiern.ute tles einen dieser Stolle sich„in sehr greiser Menge an gewissen Thcilen des Ge-„fäfses zu vereinigen.‘‘ (Sauss. §. 67 4 ). Diese Zu-fälle, welche jeden Augenblick irgend einen Theileiner Gneis- oder Thonsehiefer - Schicht in Granit■verwandeln, können, wenn sie aul. eine grofse flä-che wirken, eine beträchtliche Granit - Masse aufdiesen Gesteinen her verbringen; und die Tliatsacheist oft eingeU’cten.
Palassou, la Peyrouse halten uns seit langerZeit benachrichtigt, dafs man in den Pyrenäen häu-fig wahren Granit auf Schiefern , KalksteinenSerpentinen etc. findet. An verschiedenen Ortender Alpen, besonders auf dem Set. Gotthardt, sie-bet man ihn auf eine grovse Masse Glimmerschiefergelagert5 und derjenige , welcher die ungeheure