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2 (1822)
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Diesel Beyspiele des Granits von einer spätemFormation, als der der andern Gesteine, der ßey-spule, welche ieli vermehren könnte, ohngcachtetselten doch die meisten Geologen die grofse Grauit-Aiasse nicht weniger, als den Grund, auf welchemdie andern ruhen, und nach Saussures Ausdruck,vorzugsweise, als das Urgestein au. Dieser Granit,der älteste, welcher nach Hrn. von Buch, der Gra-nit der Ebenen, das heilst, der wenig hohen Ge-genden seyn würde, ist gewöhnlich' von weifser Far-be und einem gleichförmigem Korne, er ist viel-leicht mehr zur Zersetzung geneigt. In den spätemGraniten ist das Korn verschiedener, die Farbe istoft rotli, die Hornblende und Granaten sind häufi-ger, und man sichet darin Stücke der vorher ge-bildeten Gesteine; so enthält der auf Glimmerschie-fer aufgelagerte Granit des Greifensteins in Sach-sen wahre Gneis-Stücke I ).

Granit - Glinge.

§. i56. Die Granit-Gänge, welche man häufigin allen Urgebirgen findet, zeigen wenigstens inmehrern Fällen Granite an, die später als die Ge-birge sind.

Dergleichen Gänge sind in den Granit-Gebirgenseihst sehr häufig. Sie haben gewöhnlich eine Ha-che Gsstalt, ihre Wände sind parallel und gut un-terschieden, ihre Breite beträgt oft nur einige Zolle,allein sie verfolgen sich bis in ziemlich beträchtlicheEntfernungen.

Fast immer sind sie von einem gröfsern Korne,als das in dem Gesteine ist, welches sie enthält; sie

j) Hr, von BonnaiJ, Essai geognostique sur 1Erzgebirge,