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heu, wenn wir von dev Zersetzung der Granitehandeln werden.
Verschiedene Bildungs - Epochen.
§. i58. INachdem wir von dein Granit, an sichbetrachtet, gehandelt haben, wollen wir ihn in sei-nen \ erhiiltnissen mit den andern Gesteinen sehenund sein verschiedenes Vorkommen in den Urge-birgen untersuchen.
Die grofse Masse der Granite scheint sich vorden andern Gesteinen abgcselzl zu haben und folg-lich älter zu soyn. Allein die Bildung dieser Sub-stanz hat nicliL plötzlich aufgehört, um Formatio-nen von einer andern Beschaffenheit Platz zu ma-chen ; sie hat sich von [Neuem erzeugt, und so zusagen, fortgesetzt, während letztere sich ablagerten,bat sie sich mit ihnen vermischt, und dies bis zurErscheinung der organischen Wesen, das heifst, bisin die erstem Fiölz - Gebirge, so dals wir währendder ganzen Dauer der Ur- Formationen von Zeitzu Zeit den Granit wieder erscheinen sehen. Wer-ner hatte davon vier verschiedene Epochen bezeich-net, und also vier unterschiedene Formationen die-ses Gesteins erkannt. Ur. von Bonnard hat blos inden Gebirgen der Freyberger Gegenden sechs der-gleichen gezählt, und vielleicht würde man in denAlpen und Pyrenäen zwanzig derselben linden. Al-lein ich glaube nicht, dafs man genaue Bestimmun-gen machen könnte, und man wird sich auf einegenauere Art ausdrücken, wenn man sagt, dafs dieAnzahl der Formationen oder Epochen unendlichist, denn es ist fast ein Productions - Zusammenhangwährend der Urzeiten. Wenn auch die Beobach-tung diese Thatsache nicht aufser Zweifel setzte, dieBeschaffenheit der Dinge zeigt sie seihst an: wäh-