22
Uoberglinge.
Indem ich, nach der allgemeinen Meinung, die-sen. Unterschied zwischen dem Syenit und Grün-stem aufstelle, bestreite ich nicht, dafs es nicht. Füllegäbe, oder vielmehr gehen könne, wo der Granitin Grünstem übergeht; dies hat statt, -wenn dieHornblende entschieden herrschender Theil in deinGestein und zwar auf eine beträchtliche Ausdehnungwird: dies ist ein Zusanimensctzungs- Üebcr-gang. Wenn der Granit, Ley slufemveiser Abnah-me in der Gröfsc des Kornes, das körnige Gefügeverliert und eine, wenigstens scheinbar, dichte undgleichartige Masse wird, auch also in den EuritÜbergeht, so stellt er ein Bey.spicl von Structur-Uebergang dar.
Endlich zeigt er einen Wechsel. - Ue b er-gang in Gneis, zum Beyspicl, wenn dieses Gestein,nachdem es in die Gebirge, die es ausmacht, ein—getreten ist, und einige Zeit mit ihm gewechselt hat,entschieden die Oberhand annimmt und. behält..Diese drey Uebergangs -Arten eines Gesleins^hi dasandere sind vom Jlrn. d’Andrada aufgeslelit wor-den. (Journal des Miltes, lom 25).
Darin enthaltene Mineralien.
§. 1 54. Aufser dem Fcldspalb, dem Quarz undGlimmer (oder seine Stellvertreter), die wir, mitWerner, die fast wesentlichen Grundstoffe des Gra-nits I ) nennen könnten, weil dieses Gestein sie ge-wöhnlich darslcllt, und die Fälle, wo einer dersel-ben fehlt, ziemlich seltene Anomalien sind: enthält
l) Man sehe Werners ini Jahre 1787 erschienene kurzeKlassificatiou und Beschreibung der Gebirgsarten.