TI i ei len einer Granit-Masse verschwindet; und da-her kommt cs, dafs man bisweilen Stufen siebet,welche nur zw'ey Substanzen darstellcn. Allein diessind nur sehr seltene Fülle, und müssen gleichsamblos als besondere Anomalien, oder so zu sagen,augenblickliche Zufälle in der Zusammensetzung desGranits angesehen werden.
Die Körner, welche dieses Gestein zusammen-setzen-, müssen als unvollkommene Krystalle ange-sehen werden, welche einander hey ihrer Bildunggegenseitig gedrückt naben, und denen nur der nü—thige Raum mangelte, .damit ihre Oberfläche dievieleckige ihrer Gattung eigene, Gestalt annahm.Sie enthüllen oft ihr Bestreben, sie anzunehmen, bis-weilen sogar nehmen sie selbige wirklich an. DieseGestalt ist das sechsseitige oder rechtwinkliche Pris-ma Ihr den Feldspath, die doppelte sechsseitige Py-ramide für den Quarz, und das sechsseitige Blatt(laute) für den Glimmer.
Der Fehlspath der Granite ist gewöhnlich grofs-blätterköruig 1 ), von w r eifser Farbe, die bisweilenins Grüne und Gelhe und häufiger noch ins Rothefinit; er ist von matten und bisweilen ein wenigperlmutierariigen Ansehen. Der Quarz ist gemeinig-lich in kleinern Körnern, von Glas - Glanze undgrauer Farbe; der Glimmer ist in Schüppchen, vonhalbmetallischen Glanze, schwärzlich braun und bis-
») Man wird sich erinnern, dafs wenn man in der Mine-ralogie von den Körnern (oder körnig abgesondertenStücken) in Bezug auf ihre Grobe spricht, man sagt,dafs sie sehr grofs sind, wenn sie sich der Gröfse ei-ner Hasel nufs nähern, grofs, wenn ihre Gröfse derder Erbsen nahe kommt, klein, wenn sie wie Hanf-kölner und sehr klein, wenn sie noch geringer sind.