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2 (1822)
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ausgcgrahenen Statuen spricht, sagt er:Die drey

ersten sind von orientalischem Granit oder syenid-sehem Stein, dem der Obelisken, sowohl du reit dieFarbe, als Ilärtc ähnlich 1 ), In den erster:: Zei-ten, als die Mineralogen diese Benennung gebrauch-ten , gaben sie selbige ohne Lntcrscbied allen ansverschiedenen Körnern zusammengesetzten Gestei-nen. das h ilst: von körniger Straclur (§. jO'j), wkauch übrigens die Beschallenlicit dieser Körner seyunniclite. In der Folge hat man die Bedeutung die-ses Wortes beschränkt, und selbiges l.dos einem ausKörnern von Feldspaih, Quarz und Glimmer ge-bildeten Gesteine gegeben.

Demnach beschreibt Werner selbiges folgender-maasen:

Zusammensetzung,

§. i5o. Der Granit; ist c/u, aus unmittelbarund, innig mit einander verbundenen Ji.örnern vonFsldspath, pnarz und Glimmer, bestehendes Ge-stein,

Der Feldspalh ist in dem Gemenge fast immerherrschend, und der Glimmer gewöhnlich in gerin-gerer Menge vorhanden. Ucbrigens kann mannichts Bestimmtes über das zwischen diesen dreyin tcrir enden Grundstoffen des Granites bestehende,Verludtnifs sagen: cs ist grofsen Veränderungen un-terworfen; cs geschiehet bisweilen, dafs einer dieserGrundstoffe, hauptsächlich der Glimmer, in derMenge dergestalt abnimmt, dafs er in manchen

1) Antipiite explicp.ee , Supplein, tom. II. 126. li' prio-res ex marmore grauito orientali, lapidcpie syenitico. sunt, elc.