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2 (1822)
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'anführen: die Porphyre liegen unmittelbar an denGraniten; sie halten eine gleiche Masse, allein sicsind nicht, so krystallinisch, und im Allgemeinensind sie junger.

Die Quarz - Lager sind meistens in die Glim-merschiefer eiügeschoben. Die Serpentine macheneinen i heil der Veränderung desselben Gebirgesaus, welches durch den Talk cbavactcrisirt ist. Die](iomblendegcsteine (amphibolites) scheinen mir eingrößtes Alters - Yerhältniis mit den Thonschiefernzu haben. Auch mit ihnen und mit den Glimmer-schiefern werden sich am häufigsten die Kalksteinefinden. Die Kohle kommt mit den letztem Glie-dern der Glasse zum Vorschein, und characlerisirtselbige.

Ich wiederhole es, nur bey Betrachtung derGebirge in ihrem Ganzen kann man sie auf ver-schiedene Epochen beziehen; denn übrigens stelltgewöhnlich eine und dieselbe Epoche alle Gebirgs-arten dar; es giebt wenig Lirgcbirgc von einigenMeilen Verbreitung, in welchen man nicht, ohneOrdnung von rcgelmäfsiger Auflagerung, Granite,Gneise, Thonschiefer, etc. fände. ln diesen Fällengiebt das herrschende Gestein dem Gebirge denNamen und macht zum Bcyspiel, dafs man in denGebirgen Norwegens auf einem Gneisgebirge, und,in den peiminischen Alpen auf einem Talk- oderGlimmerschiefer - Gebirge ist.

Vielleicht wild man bey der Ansicit von TJnbegrllnzt-lleit und Ungewifslieit, welche in den eben angezeigteuBestimmungen herrschen, und wenn man anderer Seilsdie Tabellen sichet, welche die Eintheilung der Urgc-birge in Formationen, mit Ausführlichkeit und Ge-nauigkeit enthalten, so wie sie in verschiedenen Abhand-lungen der Geognosie auljystciit worden, dünken, dafs