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reu? Oder hat etwa die katholische Kirche aufgehört,sich die allein seligmachende zu nennen und die in denLeib des Gottmenschen verwandelte Hostie der Gemeindeals einen sichtbaren Gegenstand der Adoration vorzu-halten?
Der hierbei) geschehenen Erwähnung der Verbrecheneiniger katholischen Fanatiker, von denen ich jedochausdrücklich erklärt habe, daß sie dem Katholicismuöselbst nicht zur Last fallen, setzen Sie (S. 92.) dieFrage entgegen, ob ich denn nicht wisse,, daß KönigKarl I. von England, der Herzog von Guise, KönigGustav Adolph von Schweden durch protestantische Fa-natiker ermordet worden seyen? Von dem Königevon Schweden, Gustav Adolph, weiß ich eben so we-nig, als es seine Zeitgenossen wußten, ob er durch einefeindliche Kugel oder durch das Geschoß eines von sei-nem Gefolge bey Lützen gefallen sey; gewiß aber ist,wenn auch das Letzte der Fall war, daß der, der denVerkheidiger des Protestantismus ermordete, wenn erauch Protestant war, ein protestantischer Fanatiker nichtseyn konnte'"). Diejenigen, welche den König von Enz-
*) In dem oben erwähneten rechtfertigenden Rückblicke S.59 — 60. erklärt der Heer Abt, daß er nicht an GustavAdolph, sondern an Gustav Hl. gedacht habe, was ich dar-um nicht wissen konnte, weil er schlechthin von Gustav, Kö-nige von Schweden, geredet hatte. Die Ermordung Gu-stav's lll. aber beweiset für die Sache des Verfassers ebenso wenig, als der Tod Gustav Adolph's. Denn kein Menschhat irgend etwas davon gehört, daß Gustav lll. die prote-stantische Kirche beeinträchtigt hätte, oder, daß Ankarströin einprotestantischer Fanatiker gewesen sei). Vielmehr weiß Zeder-mann, daß Ankarströin darum das Verbrechen an dem Kö-nige beging, weil er nebst mehreren Schwedischen Großen mit