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Nicht besser ist Ihnen die Widerlegung eineszweyren Beweises gelungen, den ich darauf gegründethabe, daß die protestantische Kirche in dieser Zeit ei-nen großem Einstuß auf die allgemeine Denkart unddie Sitten äußere als die katholische, deren Wirksam-keit in einem großen Theile ihres Gebietes durch einebedeutende Opposition des Unglaubens und des Atheis-mus gehemmt werde. Denn alles, waSSie hierübersagen, gehört gar nicht zur Sache und kann die vonder Zeitgeschichte bezeugte Erfahrung, auf welche ichmich berufen habe, nicht widerlegen. Gewiß bleibteS eine höchst merkwürdige Erscheinung, daß, ob esgleich auch unter den Protestanten Ungläubige undGleichgültige genug gegeben hat und noch gicbt, dochniemals ein protestantisches Volk so mit seiner Kirchegebrochen hat, wie wir Frankreich mit der katholischenKirche vrechen sahen. Der bösartige PhilosophismuS,dem Sie die Schuld geben, war nicht in Frankreichallein Vorhände;,; weit mehr als die Franzosen habenbekanntlich die Engländer und die Deutschen mit derPhilosophie sich beschäftigt, und doch haben weder dies,noch jene, wie die Franzosen zur Zeit der Revolutionthaten, von dem Christenthume sich losgesagt und ihreKirche umzusiürzen getrachtet. In Frankreich bestandder unveränderliche KatholicismuS in allen den Formen,in welche er sich während des Mittelalters hineingebil-det hatte; und mit diesen konnte eine von dem Uchteder Wissenschaft erhellete Zeit sich nicht aussöhnen; inEngland dagegen und in Deutschland war die Kirchedurch die Reformation auf einen Standpunct geführtworden, wo sie mit der Wissenschaft des neuen Europasich befreunden und den Bedürfnissen einer fortgeschrit-