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Handlungen der Fürsten, die nicht wollten, was siewollten, welche Mißhandlungen der Deutschen KaiserFriedrichs I. und Friedrich'S II., haben sich nicht diePäpste zu Schulden kommen lassen! Luther's derbsteWorte sind nichts gegen den Ton, in welchem, dieVerdammungSbullcn der Papste von ungehorsamen Für-sten als von RehabeamS und Neronen geredet ha-ben. — Ein elender Kunstgriff ist's, eine Sache,welche man nicht durch Gründe bestreiten kann, ver-dächtig zu machen, ein elender Kunstgriff ist's, dessensich die Verfasser, wie gegen den Protestantismus, sowider ihren unmittelbaren Gegner, den Professor Krug,bedienen, indem sie S. 82 . erwähnen, wie er hoch auf-gefahren sey gegen das Preußische Mauthwesen undrecht wacker nach Herzenslust glühende Fackeln unterdie Preußischen Unterthanen geschleudert habe, so daß,wenn kein Aufstand sich regte, er sicher nicht Ursachegewesen sey. Armselige Verläumder, was hat dennKrug'S Urtheil über das Preußische Mauthwesen mitseiner Prüfung des Hallerischen Sendschreibens zu schaf-fen? Warum ziehet ihr diese fremde Sache hierher?Um Krug bey der Preußischen Regierung und, womöglich, bey der sinnigen ein böses Spiel zu machen,und ihn wohl gar als einen Jakobiner und Carbonarozu bezeichnen. Lächerliche Verläumdung, einfältigeBosheit! Die Regierungen unserer Länder denken zugroß und fühlen sich zu sicher, als daß sie nicht dieBeurtheilung eines MauthgeseHes ertragen und vielmehrwünschen sollten, die Stimme verständiger Leute überihre Einrichtungen zu hören, und in Ländern, wo auf-geklärte und besonnene Völker wohnen, kann man nochganz andere Dinge als Mauthgesetze beurtheilen und