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zu neu und zu bekannt sind, um dem unbefangenenIlrtheile der vereinten protestantischen Fürsten und Staa-ten des Deutschen Bundes zu überlassen, ob das Ober-haupt der Kirche gleichgültig dabcy seyn kann, daßdie Jünglinge, welche sich dem heiligen Dienste wid-men , besonders in den heil. Wissenschaften-, lieber aufden Universitäten, deren Lehren nur zu bekannt sind,unterrichtet werden sollen, als in den Seminarien undunter der beständigen Aufsicht der Bischöfe." Nichtin den der allgemeinen Bildung der Jugend bestimm-ten Schulen und Universitäten also soll der katholischeKlerus seine Bildung erhalten. Als Knaben schon sol-len die, welche man dem geistlichen Stande bestimmt,von der Welt geschieden, und im Jünglingsalter sol-len sie nur in dem, was die ganz von den Bischöfenabhängigen Lehrer in den Seminarien lehren, unter-richtet werden, damit sie einst als Männer, unversuchtvon jedem frühgedämpflen Zweifel, an unbedingtenGehorsam und prüfungslosen Glauben gewöhnt, ange-steckt von allen Vorurrhcilen einer von dem Volke aus-geschiedenen Kaste, und erfüllt mit Mißtrauen und Haßgegen alles, was Licht heißt und freye Forschung, daSnur lehren und geltend zu machen suchen, was Romgelehrt und behauptet wissen will.
Mag mir's der Untrügliche verzeihen, wenn ichzu bezweifeln wage, ob ein auf solche Weise gebilde-ter Klerus de katholischen Kirche Heil und Segenbringen werde. Geistesbeschränkung und Unbekannt-schaft mit der Welt ist die nothwendige Folge einersolchen Erziehung. Wie, werden die aus klösterlichenSeminarien he> vergehenden Halbmönche die Gemein-den mit Weisheit zu führen und durch eindringende