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wird der von einem zweyten Herrn abhängige katho-s lische Klerus, welchen überdem keine häuslichen Bandei an das bürgerliche leben knüpfen, immer mit einem! Auge nach Rom blicken, und wenn nur erst die Hie-1 rarchie sich wieder mehr befestigt haben wird, so wer-! den auch wieder Ansprüche und Forderungen Hinsicht-1 lich der Beschränkung der Presse, der Einrichtung des^ öffentlichen Unterrichtes, und des KirchengukeS gemacht« werden, durch welche sich die Staaten in unange-! nehme Collisionen gesetzt sehen dürften. Ueberdem kann- der KatholiciSmus, weil er in einem lande gerade§ das seyn will, was er in dem andern ist, und in ei-ner fremden Auctorität ruhet, niemals so national wer«
! den, wie es der Protestantismus geworden ist, welcherin jedem lande, ohne sein Wesen zu verändern, dochE eine verschiedene Gestalt angenommen und eben dadurch/ mit dem eigenthümlichen Geiste jedes Volkes sich be-? freundet hat.
j Hieran muß man die Machthaber erinnern, da-^ mit sie um so geneigter werden, dem Protestantismus^ zuzugcstchen, was ihm zu gewähren ohnehin die Ge-ll rechtigkeit fordert. Hierauf muß man in dieser Zeit' um so mehr Hinweisen, damit die Eindrücke auögelöschL§ werden, welche vielleicht doch hier und dort seine neue-' sten Ankläger hintcrlassen haben könnten. Für diesen! Zweck nur sind diese Blätter geschrieben.
^ kapes, aus welcher die hier mitgcthcilte Stelle in die Schrift:s Beiträge zur Geschichte der katholischen Kirche im neunzehn,
>! tcn Jahrhunderte (Heidelberg 1818) S- 31 — 38- aufgc,
^ nommen worden ist. Nur die unglücklichen Zeiten also hin,dern den Papst, die heiligen Maximen seiner Vorgänger in: Ausübung zu bringen, und hemmen den Lauf seiner gerechten^ Strenge in der Unterdrückung ketzerischer Fürsten.
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