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von beiden Kirchen leichter zu bedenklichen und gefähr-lichen Verirrungen führen könne, erwogen zu werden,und nichts ist natürlicher, als daß man bey dem Wi-derspruche gegen diejenigen, welche den Machthabernden Protestantismus verdächtig machen wollen, auf diedurch katholische Fanatiker gefallenen Könige hinwciset,an die Verbrechen der Jesuiten und an ihre verderb-liche Lehre erinnert, und triumphirend die Ankläger desProtestantismus fragt: wo und wenn ist jemals einFürst durch einen protestantischen Fanatiker ermordetworden, wo und wenn hat jemals ein protestantischerMoralist den Königsmord gerechtfertigt?
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Verirrungen dieser Art hat der Staat von derprotestantischen Kirche nicht zu fürchten, und da ste,was er von der Kirche erwarten kann, die religiöseund sittliche Bildung des Volkes gewiß nicht wenigerals dre katholische fördert, so läßt sich nicht absehen,warum ihm der Katholieismus erwünschter als derProtestantismus scyn sollte, welcher ihm überdies diedoch immer lästige und hemmende Colliston mit derHierarchie erspart. Denn, obgleich kein Gregor VII.,kein Jnnocenz III. , kein Jnnocenz IV. und kein Six-tus V. die Fürsten dcmüthigen und schrecken wird undRom zahm und mild geworden ist, weil es sichschwach und ohnmächtig fühlt: störend bleibt es dochfür jeden Staat, wenn eine fremde Macht in seineAngelegenheiten sich mischen darf, wenn die Dienerder Kirche erst von dieser Macht anerkannt und ein-gesetzt werden müssen, ehe ste ihre Aemter antretenkönnen, wenn zu jeder kirchlichen Veränderung die Zu-stimmung dieser Macht erfordert wird, und er ihr über