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wird von jenem glücklicher noch als von diesem cm-gewendet, eben weil er ihr allein vertrauet.
Auf das Priesterthum ist die Hierarchie der ka-tholischcn Kirche gegründet; nur Priester konnten be--haupten, daß sie von Gott selbst das Recht die Kirchezu regieren empfangen hatten, und so lange nur alsman glaubt, daß den Geistlichen eine übernatürlicheGnadenfülle und eine vom Himmel stammende Macht-vollkommenheit verliehen sey, kann man sie, nicht alsvon den Gemeinden erkohrene Führer, sondern als vonGott eingesetzte Hirten, als Hierarchen betrachten.Ist nun aber das Priesierthum gesunken in der Mei-nung dieser Zeit, so kann ihr auch die Hierarchie nichtmehr gelten, was sie sonst gegolten hat, und ist derGlaube an die absolute Machtvollkommenheit und diegöttliche Einsetzung der Hierarchen ^geschwächt oder er-loschen, so kann auch, was man auf sie gründen will,die göttliche Einsetzung und die absolute Gewalt desweltlichen Regimentes, von ihr nicht mehr gehaltenwerden. Wohl bestehet die Hierarchie heute noch ineinem großen Theile Europa'S, und nirgends hat diekatholische Kirche das Dogma, auf welchem sie ruhet,ausgegeben. Wo aber bestehet sie in der Kraft, welchevon der allgemeinen Anerkennung ihrer Macht, undvon der Geneigtheit zu unbedingter Unterwerfung unterihr Ansehen, zeugete? Wo will man heute nur darumglauben, weil die Hierarchen so und nicht anders glau-ben lehren? Wo gelten noch die Schlüße der Conci-lien für untrügliche Wahrheit und unabänderliche Ge-setze? Wo hält man noch die Anordnungen der Hie-rarchen für erhaben über jede Prüfung und Verbesse-rung? Wo haben nicht die Lenker der Staaten selbst