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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Zweiter Aufzug. Zweite Scene.

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JeronimuS, das thut mir leid. Du weißt ich warIm eigmtlichsteu Sinn nicht gegenwärtig.

Die Leute sind mir gut, du siehst'S; cS warEin mißverstandncr Eifer bloß der Treue.

Drum mußt du's ihnen schon verzeih». Für's KUnft'geVcrsprech' ich, will ich sorgen. Willst du fortNach Rossitz, kannst du'S gleich, ich gebe dirZehn Reis'ge zur Begleitung mit. Ich kann'sNicht läugnen fast, daß mir der Unfall lieb

Versteh mich, bloß weil er dich hier verweilte,

Denn sehr unwürdig Hab' ich mich gezeigt.

Nein, sage nichts. Ich weiß das. Freilich magWohl mancher sinken, weil er stark ist; denn

Die kranke abgestorbne Eiche steht

Dem Sturm, doch die gesunde stürzt er nieder,

Weil er in ihre Krone greifen kann.

Nicht jeden Schlag ertragen soll der Mensch,

Und welchen Gott saßt, denk' ich, der darf sinken,

Auch seufzen. Denn der Gleichmut!- ist die TugendNur der Athleten. Wir, wir Menschen fallen

Ja nicht für Geld, auch nicht zur Schau. Doch sollenWir stets des AnschaunS würdig aufstehn. NunIch halte dich nicht länger. Geh nach RossitzZu deinen Freunden, die du dir gewählt.

Denn hier in Warwand, wie du selbst gefunden,

Bist du seit heute nicht mehr gern gesehn.

I c r o n i m « s.

Hast Recht, hast Recht bin'S nicht viel besser Werth,Als daß du mir die Thüre zeigst. Bin ich

Ein Schuft in meinen Augen doch, um wieViel mehr in deinen. Zwar ein Schuft, wie du