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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Erster Aufzug. Zweite Scene.

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Sglvius.

Gertrnde,

Du thust nicht gut daran, daß du das sagst.

Vrrtrudr.

Du hörst ja, ich behaupte nichts, will keinenDer That beschnld'gen, will von Allem schweigen.

Sylvins.

Der Möglichkeit doch schuldigst du sie an.

Vertrude.

Nun, das soll keiner mir bestreiten. DennSo schnell dahin zu sterben, heute nochIn Lebensfülle, in dem Sarge morgen

Warum denn hätten sie vor sieben Jahren,

Als mir die Tochter starb, sich nicht erkundigt?

War das ein Eifer nicht! die Nachricht bloßDer Krankheit konnte kaum in Rossitz sein,

Da flog ein Bote schon herüber, fragteMit wildverstörter Hast im Hause, obDer Junker krank sei? Freilich wohl man weiß,Was so besorgt sic macht': der Erbvertrag,

Den wir schon immer, sie nie lösen wollten.

Und nun die bösen Flecken noch am Leibe,

Der schnelle Uebergang in Fäulniß Still!

Doch still! der Vater kommt. Er hat mir's strengVerboten, von dem Gegenstand' zu reden.

(Sylvester und der Gärtner treten auf)Sylvester.

Kann dir nicht helfen, Meister Hans. Geb' zu,Daß deine Rüben süß wie Zucker sind.Gärtner.

Wie Feigen, Herr.