Einleitung.
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Das unglückliche Paar wurde, seinem Verlangen gemäß, an der--selben Stelle neben einander beerdigt. Die Section soll ergeben ha-ben, daß Henriettens Idee, an einer nnheilbaren Krankheit zn leiden,«ine bloße Einbildung war; gleichzeitig soll sich die Aussicht aus Un-terstützung Kleist'« von Seiten des Staats verwirklicht haben. —Sv spielte das „Schicksal" bis znm Ende mit ihm, weil er mit ihmspielte. — Pegnilhen zeigte am 26. November in der VossischenZeitung an, daß die beiden „gemeinschaftlich diese Welt verlassen,ans einem Verlangen nach einer bessern." Er versprach ausführ-lichere Mittheilung, und bat bis dahin, „zwei Wesen nicht lieblos zuverdammen, welche die Liebe und Reinheit selbst waren. Es ist voneiner That die Rede, wie sie nicht alle Jahrhunderte gefehlt haben,und von zwei Menschen, die nicht mit einem gewöhnlichen Maaßstabgemessen werden können." Seine Schrift wurde ans hvhcrn Befehlvor dem Erscheinen unterdrückt; das Denkmal, welches Adam Müllerseinem Freunde setzen wollte, kam nicht zn Stande. — Rahcl, dievielfach mit ihm verkehrte, hatte einmal zn Alexander von der Mar-witz geäußert, seine Augen gäben ihr keine Sicherheit. Kurz vor sei-nem Tod hatte er an sie geschrieben: „Wie traurig sind Sie in Ih-rem Brief; Sie haben in Ihren Worten soviel Ausdruck als in IhrenAngen. Erheitern Sic Sich, da« Beste ist nicht Werth, daß man esbedauere." Den 23. Deccmbcr 1811 schrieb sie an Marwitz: „ESläßt sich, wo das Leben aus ist, niemals etwas darüber sagen; vonMeist befremdete mich die That nicht, er war wahrhaft und litt viel.... Ich freue mich, daß mein edler Freund, denn Freund ruf ichihm bitter und mit Thränen nach, das Unwürdige nicht duldete; ge-litten hat er genug. Keiner von denen, die ihn etwa tadeln, hätteihm zehn Thaler gereicht, Nächte gewidmet, Nachsicht mit ihm ge-habt, hätt' er sich ihm nur zerstört zeigen können.... Wer verließenicht das abgetragene incorrigible Leben, wenn er die dunkeln Mög-lichkeiten nicht noch mehr fürchtete; uns losznlösen vom Wünschens-